Ask us anything
Shownotes
Die Ortsbegehung für die Bewerbung von RUB und TU Dortmund in der Exzellenzstrategie ist vorbei – und damit ein Kraftakt geschafft. Wie ist sie gelaufen? Wie geht es jetzt weiter? Was, wenn die Förderung kommt? Was, wenn nicht? Und wer ist eigentlich Rilu? Alle diese Fragen beantworten die beiden Rektoren des Ruhr Innovation Lab, Prof. Dr. Martin Paul und Prof. Dr. Manfred Bayer, in der neuen Folge des Podcasts „Think. Try. Transform“ bei Moderator Sven-Daniel Gettys. Er hat ihnen die Fragen gestellt, die alle Uni-Angehörigen einreichen konnten.
„Die Begehung war eine unglaubliche Teamerfahrung“, sagt Martin Paul, der sich am Abend danach ins Bett gelegt und zwölf Stunden durchgeschlafen hat. „Am Tag danach endete unsere Schonfrist“, erzählt Manfred Bayer, „da hatte ich eine Flut an Anfragen und Anträgen im Postfach.“
Nach der Begehung ist vor der Verkündigung: Am 2. Oktober wird bekannt gegeben, welche Universitäten und Verbünde den begehrten Exzellenztitel demnächst tragen dürfen. Ob das Ruhr Innovation Lab dazugehört oder nicht: RUB und TU Dortmund haben so viel voneinander gelernt, dass sie die Maßnahmen auf alle Fälle umsetzen wollen. Aber wollen sie auch fusionieren? Welche Pläne haben sie bis zur Verkündung? Das alles erzählen die Rektoren im Podcast.
Transkript anzeigen
00:00:00: Think, Try, Transform.
00:00:03: Folge sieben Ask Us Anything der Podcast zum Ruhr Innovation Lab mit Professor Manfred Bayer, Rektor der TU Dortmund und Prof.
00:00:15: Martin Paul, Rector der Ruhr Uni in Bochum.
00:00:19: Und ask us anything.
00:00:23: ist das Programm heute?
00:00:24: Wir haben ja bereits sechs Folgen gehabt wo wir über Inhalte gesprochen haben Exzellenzklaster über Pläne und so weiter.
00:00:31: Und jetzt sind wir an einem Punkt, wo wir über das sprechen können auf das wir so lange hingefiebert haben – über die Begehung, die vor einigen Tagen eine Woche hier stattgefunden hat.
00:00:41: Da sind wir ganz neugierig!
00:00:42: Wir haben ganz viele Fragen bekommen von Ihnen als Zuhörerinnen und Zuhörer, die wir jetzt loswerden wollen.
00:00:48: durch die erste Frage Herr Paulen.
00:00:50: Das war das Erste was Sie gemacht haben nachdem die Begegnungen beendet waren
00:00:55: Ja, was wir unmittelbar nach dem Ende gemacht haben.
00:00:57: Wir haben alle die direkt beteiligt waren das waren ja fast dreihundert Leute ins Covest eingeladen für Currywurst und Bier.
00:01:05: Und danach habe ich mich ins Bett gelegen, hab zwölf Stunden geschaut.
00:01:09: Wie war's bei Ihnen dabei?
00:01:10: Haben Sie noch aufgeräumt oder ...
00:01:13: Ja, also bei mir war es so ähnlich.
00:01:15: Aber ich muss gestehen, ich konnte nach der Begehung erst mal gar nicht schlafen weil man irgendwie so vollgepumpt war mit Adrenalin das zwei Nächte gedauert hat bis man runter kam.
00:01:24: die ersten Zwei Nächten ist man alle ein oder zwei Stunden aufgewacht und hat sich dann wieder eine halbe Stunde in den Schlaf gekämpft.
00:01:30: und ja erst das letzte Wochenende Also das Zweite nach der Begehung war dann so, dass man ein bisschen runtergekommen ist.
00:01:38: Ja manchmal fällt man ja in so einen Loch.
00:01:40: War das bei Ihnen auch so?
00:01:40: Wenn es eine große Prüfungsstadt gefunden hat, dass danach erstmal so eine Lehre stattfindet?
00:01:45: Ja natürlich klar!
00:01:46: Man muss hier erst mal... Aber dieses Loch war relativ zwar tief aber kurz weil Es ist natürlich in der Vorbereitung auf die Begehungen So viel von der normalen Arbeit, die wir auch noch machen müssen als Rektoren liegen geblieben.
00:01:59: Dass das also schon gleich wieder auf uns zu gekommen ist
00:02:04: Genau, das kann ich nur bestätigen.
00:02:05: Ich hatte den Eindruck dass wir so ein bisschen schonfrist hatten genau bis zu dem tag an dem die begehung zur ende war.
00:02:13: und dann am tag darauf habe ich eine unglaubliche anzahl von emails bekommen mit wünschen anträgen die die leute sich offenbar für den tag aufgespart hat und diese uns dann um die ohren gehauen haben.
00:02:23: und da arbeiten wir noch dran.
00:02:25: okay der große tag oder die tage es waren ja mehrere ich hab mich so ein bißchen ungehört gehört habe, da bin ich jetzt gespannt ob sie das bestätigen ist.
00:02:34: Dass es sehr gut gelaufen sein soll.
00:02:36: vielleicht können Sie uns mal so ein bisschen abholen was ist diese zwei drei Tage dann passiert einmal in Bochum dann natürlich in Dortmund auch?
00:02:43: Was haben Sie da ja...
00:02:46: Ja das war ein wahnsinnig intensives Programm und zunächst Mal war diese Begehung drei Tage.
00:02:50: am ersten Tag haben sich die Gutachten untereinander getroffen und ihre Fragen abgestimmt Dann waren das im Prinzip anderthalb Tage vor Ort, wo sie dann mit insgesamt über hundert Leuten gesprochen haben.
00:03:03: Also ein sehr intensives Programm und das war schon natürlich vom Ablauf extrem eng getaktet aber vor allem die Vorbereitung dahin auch sehr aufwendig.
00:03:16: man muss das natürlich gut strukturieren es hat einen hohen Ritualcharakter muss man schon fast sagen.
00:03:23: Aber wie gesagt, was mich und ich glaube sprechen auch für Manfred beeindruckt hat.
00:03:28: Dass die wirklich die beiden Unis gestanden hier wie eine Eins waren unglaubliche Team-Erfahrung und er hat uns auch unglaublich nochmal mit diesen Prozessen her auseinandergebracht.
00:03:37: Können Sie vielleicht ein bisschen schildern Herr Bayer?
00:03:39: Wie das genau ausgesehen hat?
00:03:41: gab es Kutschen, die vorgefahren sind.
00:03:44: Wo wurde der da empfangen?
00:03:45: Es gab ja sogar noch einen Dortmunden Ein Sportereignis, das nicht ganz klein war auf dem Campus.
00:03:51: Also wie ist das genau abgelaufen?
00:03:53: Ja von Pferdekutschen haben wir jetzt abgesehen aber natürlich um nach Dortmund zu kommen oder auch zu den anderen Punkten.
00:03:58: in Bochum haben wir ein Bus Service bereitgestellt.
00:04:03: Es war sowohl für die Leute auf unserer Seite ein unglaublich intensives Programm, aber auch für die Gutachtenden muss man wirklich sagen.
00:04:10: Für die vermutlich sogar noch härter als für uns weil die ja oftmals wenn es für uns zu Ende war am Abend noch Besprechungen hatten.
00:04:17: und ich glaube was man sagen kann natürlich liegt die Entscheidung bei den Gutachten denn oder im Herbst dann eben bei anderen Leuten.
00:04:25: aber wir können sagen dass wir vor dem Hintergrund, dass unsere Leute wirklich toll performt haben und wofür wir uns wirklich unendlich dankbar sind.
00:04:34: Dass wir jetzt erstmal vier Monate, es sind ja heute genau vier Monate zweiter Juni, zweiter Oktober erfahren wie das ausgeht können wir glaube ich den ganzen jetzt erst mal entspannt entgegen sehen weil uns glaube ich kein großer Lapsus in irgendeiner der einzelnen Sitzungen passiert ist Und wir zumindest den Eindruck hatten, dass die Gutachtenden und alle anderen Beteiligten einigermaßen zufrieden waren.
00:04:56: Mehr kann man glaube ich gar nicht sagen und jetzt liegt es nicht mehr in unseren Händen.
00:05:02: aber wir können uns zumindest vier Monate so fühlen das wir hoffnungsfroh im zweiten Oktober entgegenblicken können.
00:05:11: ja Also da drücken wir natürlich total die Daumen.
00:05:14: Sie haben die Sitzung gerade angesprochen, wie läuft so eine Sitzungen ab?
00:05:17: Dann hat man einen Raum gemietet und dann trifft man
00:05:20: sich... Zunächst mal haben wir den Rat des Wissenschaftsrats befolgt.
00:05:24: Die hat gesagt dass es schon ein dichtes Programm kommt bitte nicht auf die Idee das jeden Tag mal anders zu machen sondern wir haben uns hier auf das Veranstaltungszentrum das es an der Rhoni ja gibt unter dem Mensa das für solche Dinge sehr gut geeignet ist davon das ganze Stadt.
00:05:39: Räume für verschiedene kleinere Gruppen und so weiter.
00:05:42: Und dann begann das Ganze eben mit einem halbstündigen Vortrag von Manfred Bayer und mir, wo wir in der halben Stunde diesen Antrag vorstellen mussten.
00:05:51: Da ging es los mit neunzig Minuten oder anderthalb Stunden Fragen nicht nur an uns sondern auch an viele Leute Dekanin-Dekane Klasstersprecherinnen Studierende die.
00:06:04: das haben wir als Gruppe beantwortet weil das ja immer ganz wichtig ist.
00:06:08: So ein Antrag scheidet schnell, wenn das nur ein Rektoren-Hobby ist.
00:06:14: Aber es war wirklich auch eine große Gruppenleistung weil wir da eigentlich gar nicht viel mehr in der Diskussion haben und das eine oder andere natürlich beantworten können, weil die Frage an Rick dann uns gestellt war.
00:06:23: aber das war eine tolle Gruppenleistung auch von allen Beteiligten.
00:06:28: Da kam überraschendes was so gar nicht erwartet wurde.
00:06:32: Also positiv!
00:06:33: Also eigentlich hatten wir keine richtig großen Überraschungen, weil wir natürlich in den Vorbereitungen uns überlegt haben welche Fragen können gestellt werden.
00:06:43: Wir sind ja auch alle manchmal auf der anderen Seite des Tisches als Gutachtende und ich war ja vor sieben Jahren auch selber Gutachter in der Exzellenzstrategie.
00:06:53: also insofern haben wir da glaube ich neunzig Prozent der Fragen ganz gut vorher schon abgedecken können in der Vorbereitung.
00:07:01: Wir waren so gut vorbereitet, dass wir uns sogar einige Fragen ausgedacht haben die hinterher gar nicht adressiert würden.
00:07:08: Aber die verrat ich jetzt nicht.
00:07:10: Okay, die haben Sie sich dann nicht selber noch gestellten gehört?
00:07:13: Nein aber das machen eigentlich alle so, dass man natürlich da auch gut vorbereiten muss und es ist wichtig, dass eben wie schon sagte ein Projekt der Rektoren ist sondern auch ein Projekt bei den Universitäten und das kann glaube
00:07:29: Und das schönste unmittelbar danach war in der Tat nicht mehr proben zu müssen, weil wir haben glaube ich so viel geprobt dass es uns echt zum Hals rang ist.
00:07:36: Ja und der Klassiker war natürlich die Teilweise waren die Broben, weil er war furchtbar.
00:07:41: also unser erster Vortrag da entne fast mit Tomaten geworfen aber wie gesagt man musste richtigen Zeit piken und das haben wir auch wirklich gemacht.
00:07:50: Perfekt jetzt sind wir natürlich sehr sehr gespannt weil wir uns ja im November hier schon getroffen hatten über den Plan, über die Grundidee.
00:07:58: Alles was sich da so anbahnt noch sehr nebulös gesprochen haben.
00:08:04: jetzt dürfen wir ein bisschen mehr auch gucken was die eigentlichen Inhalte sind.
00:08:07: Da sind wir natürlich total gespannt.
00:08:09: Wir wissen nicht was sie davon heute hier präsentieren möchten aber vielleicht können Sie uns nochmal ein paar Leitdienungen geben von dem was sie dann gut präsentiiert haben das Ruhr Innovation Lab und vielleicht die Sachen, die besonders wichtig erschienen sind so als Merkmal, die vielleicht ganz speziell für Dortmund Bochum in dem Antrag herausstechen.
00:08:33: Ja also an das Anknüpfen was wir im November gesagt haben.
00:08:38: Wir waren uns ja glaube ich sehr schnell einig dass wir im Vergleich zu klassischen Universitäten, die eine gewisse Tradition aufweisen einen anderen Antrag stellen wollten als das was man vielleicht von einer schon existierenden Exzellenzuniversität, die ein paar Jahrhundert Jahre schon unterwegs ist erwarten würde.
00:08:59: Wir kennen natürlich die Anträge unserer Konkurrenten nicht aber wir vermuten mal das bestimmte Uni ist natürlich allein auf die Forschungsexzellenze gesetzt haben und wir hatten ja gesagt dass es eine unserer Säulen klar es geht um die Exzellentsstrategie.
00:09:13: da müssen wir auch zeigen dass wir gut sehen und wir haben aber dann ganz bewusst dann eben eine zweite Säule gesetzt, wo wir gesagt haben es geht um Co-Creation das was man früher Transfer genannt hätte mit allen Aspekten und der Ergebnisse wo immer relevant.
00:09:29: Wir machen natürlich auch exzellente Grundlagenforschung für die ein Transfer vielleicht schwierig ist.
00:09:34: aber wo immer sich ein Ergebnis anbietet wollen wir dass auch in die Gesellschaft bringen, sei es nun wirtschaftlich über eine Startupgründung beispielsweise.
00:09:44: Sei es als Ergebnis in der existierende Firma bringen oder sei es ein Ergebnis wo andere Mitglieder der Gesellschaft davon profitieren können.
00:09:53: und da hatten wir diesen Begriff der Quintuple Helix geprägt, wo wir eben versuchen alle teilnehmen oder alle Gruppen der Gesellschaft mitzunehmen also neben den wissenschaftlichen Eindrichtungen Natürlich die Verantwortlichen in Verwaltung und Regierung, natürlich auch die Zivilgesellschaft.
00:10:13: Und als fünftes Thema dann eben die Umwelt ein ganz wichtiger Faktor.
00:10:18: Das sind offensichtlich Gruppen dabei wie Zivil- gesellschaft wo es vor allem auch darum geht Sozialrelevante Ergebnisse in die Gesellschaft zu bringen oder unsere Information oder unser Wissen, in Zeiten von Desinformation eben auch möglichst effizienten in der Gesellschaft zu tragen.
00:10:34: Und ich glaube diese Balance zwischen den beiden Säulen das ist schon was Besonderes und wir hatten dann ja noch drei verknüpfende Elemente zwischen den Beiden Säuren.
00:10:44: Genau, also wir haben gesagt eigentlich was wir um das erfolgreich zu machen gibt es eben drei Enabler.
00:10:51: Das ist eine ist Talent.
00:10:52: wie können wir von vom Gymnasium bis zur fast schon bis zur Rentekarriere Talente fördern?
00:10:58: auf allen Ebenen auch außerhalb der Universität und in der Universitätsverhältnis dass wir das Thema akademische Kultur angesprochen haben.
00:11:07: Wie wollen wir eigentlich zusammenarbeiten, gerade in Zeiten der Zunminpolarisierung?
00:11:12: Wie gehen wir mit der Offenheit und die Gesellschaft um?
00:11:15: Was bedeutet das Thema Demokratieverständnis auch für unsere Ausbildung?
00:11:19: zum Studienprogramm?
00:11:20: Der letzte Punkt ist besonders wichtig denn es handelt sich ja Hier um ein Konsortium.
00:11:25: Es gab elf Anträge in dieser Runde davon vier Konsortien, wir waren eins davon und das ist der Frage strukturelle und operative Integrationen.
00:11:34: Das ist auch Klass wo wir uns sehr deutlich positioniert haben einen Schlagwort in unserem Antrag vom Corporation to integration.
00:11:42: also wie gehen wir?
00:11:43: Wir wollen einen Schritt weitergehen von reiner Kooperation Zusammenarbeit wie zum Beispiel einem Projekt in wirklich integratives Denken wie wir Strukturen zusammen nutzen.
00:11:52: zum Beispiel Es gibt ein Programm, das heißt Open Labs.
00:11:55: Gemeinsame Labore nutzen gemeinsame Karrierewege entwickeln und es gibt so eine bandbreite Kooperation der Arbeit man zusammen und ins Projekt rumes geht wieder auseinander.
00:12:06: und als anderen extrem ist dass wir sagen wollen fusionieren.
00:12:09: Wir wollen die Uni sammeln, das wollen wir auf keinen Fall.
00:12:13: Auf keinen Fall entsteht ja ein Monstrum.
00:12:16: und dann ist mein Zehn Jahre... Und ich habe lange in Berlin an einem sogenannten Fusionsprodukt gearbeitet.
00:12:22: Da ist mir zehn Jahre nur wichtig damit beschäftigt dass man irgendwelche Strukturen und Gremien macht sondern wir wollen einfach inhaltlich integrieren, inhaltliche Strategien aufeinander abstimmen zum Beispiel auch unsere Berufungsprogramme zusammen denken.
00:12:40: Das ist das, was wir machen und da haben uns eigentlich sehr deutlich positioniert.
00:12:44: Waren Vertreter der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft auch dabei bei der Regierung?
00:12:50: Wir hatten vor allem auch für den ersten Vortrag.
00:12:52: Das war ja die einzige Veranstaltung, die wirklich offen war.
00:12:58: Hatten wir entsprechend der Vertretern eingeladen Oberbürgermeister den Chef des Regionalverbandes Ruhr hier, Gerald Dünn.
00:13:07: Den Vorsitzenden des Initiativkreisesruhr Guido Kerckhoff und die kamen auch alle und haben sich auch aktiv eingebracht und uns unterstützt, wofür natürlich ja auch dankbar sind.
00:13:17: Ja es gab aber am zweiten Jahr eine extra Session für externe Kooperationspartner sowohl regional, national oder international.
00:13:25: da haben sind die auch befragt worden.
00:13:29: Übrigens ganz interessant, wir durften als Rektoren nur bei der ersten... Session also dieser Vortrag und Diskussion.
00:13:36: Und bei der allerletzten, die auch eine besondere war nämlich im Gegenwart von der Ministerin für Wissenschaft und Kultur und den Ministerpräsidenten von NRW das waren die einzigen wo wir ja nicht dabei sein durften, sonst muss man vor der Tür bleiben.
00:13:49: insofern wurden dann natürlich all die Leute befragt nach der Motto Wir sind ja unter uns haben was sie da erzählt haben.
00:13:55: stimmt weiß ich aber was wir gehört haben dass die da auch sehr unterstützend waren.
00:14:01: Der Konsistenztrack hat funktioniert.
00:14:03: Also
00:14:03: Vorsagen ging nicht?
00:14:05: Nein, nein und noch nicht das Fenster gucken oder an der Tür kratzen, das ging alles nicht.
00:14:09: Und wir haben uns dann einen extra Raum zurückgezogen und ab und zu mal wenn so eine Sitzung vorbei war, Kramian hat ein bisschen erzählt wie es war aber wir konnten das keinesfalls beeinflussen.
00:14:20: Total spannend!
00:14:21: Was wäre denn Wänden?
00:14:22: jetzt gehen wir mal aus dass ist im Oktober eine gute Nachricht gibt, dann sehen wir uns ja auch hier wieder.
00:14:27: Dann werden wir auch darüber sprechen wie die Nachricht aufgenommen ist.
00:14:30: so habe ich es zumindest vernommen dass wir dann nochmal einen Recap machen
00:14:34: und zwar ganz egal wie die nachricht ist.
00:14:36: Ja
00:14:36: genau
00:14:37: das
00:14:37: war ein bisschen der Ansatz gewesen.
00:14:39: Das hatten Sie schon in der ersten Folge gesagt, dass ganz viele dieser Ideen egal wie's jetzt kommt mit der Exzellenzentscheidung umgesetzt werden sollen, weil das tatsächlich eine echte Kooperation und Integration ist.
00:14:53: Und nicht jetzt quasi nur... Wir hatten es genannt Beutegemeinschaft glaube ich war das Wort was sie da genannt
00:14:58: haben.
00:14:59: Was man nicht sein will?
00:14:59: Eben!
00:15:00: Was man sich sein möchte genau.
00:15:02: Aber wie werden die Maßnahmen gesetzt?
00:15:03: Was passiert jetzt quasi sichtbar und erkennbar in absehbarer Zeit für Studierende, für Mitarbeiter, für die Cluster, für diese Region?
00:15:13: Vielleicht können Sie uns damals ein paar Stichworte geben.
00:15:15: Ich hab ja gesagt, fusioniert wird nicht.
00:15:17: Das können wir schon mal ausschließen.
00:15:18: Es gibt auch keine doppelten Abschlüsse, dass man sich zwei Zeugnisse ins Buch legen kann.
00:15:25: Sondern wie profitiert zunächst einmal die Forschung vielleicht?
00:15:28: Fangen wir damit
00:15:30: an
00:15:31: von diesen Plänen und den Strategien?
00:15:35: Ja also bei Forschung es gibt ganz viele Aspekte.
00:15:38: Also ein Aspekt ist das Maßnahmen vorsehen, wo beispielsweise neue Professuren berufen werden.
00:15:45: Auf Themen die vielleicht in unseren Fakultäten, die ja doch so ein bisschen im geschlossenen System sind einfach noch nicht abgebildet sind.
00:15:53: und wenn wir einfach wahrnehmen dass da neues Feld entsteht und finden eine geeignete Person dafür dann können wir über diese Maßnahme die die Person zu uns holen und so ein bißchen auch unser Forschungsportfolio aktuell up to date halten.
00:16:10: Andere Maßnahmen betreffen zum Beispiel offene Labore, es ist ja immer schwieriger heutzutage und wird immer aufendlicher und immer teurer beispielsweise Geräte die wirklich dem absolut Topstand entsprechend anzuschaffen und auch das entsprechende Personal zur Verfügung zu stellen.
00:16:30: Und ich glaube bisher war es oftmals an deutschen Universitäten so, dass jede Universität für sich versucht hat, ein entsprechendes Gerät anzuschaffen.
00:16:38: Und am Ende ist es... Das ist ja ganz auf der Fall Betriebskosten.
00:16:44: hat man nicht wirklich bedacht, ob man das absolut qualifizierte Personal hat.
00:16:49: Hat man nicht bedacht?
00:16:50: Und das wollen wir jetzt halt homogenisieren!
00:16:52: ausstarten und heraus den Bochumor Kolleginnen und Kollegen eben auch unsere Infrastruktur zur Verfügung stellen, sodass die sie vielleicht nicht anschaffen müssen absolut entsprechend umgekehrt.
00:17:02: Und das gibt uns die Möglichkeit vielleicht auch wieder Geräte anzuschaffen, die wir so noch haben.
00:17:08: und vor allem für mich ist immer ganz wichtig die Qualifikation des Betriebspersonals dass wir da eben auch entsprechend gutes Personal haben um die besten Ergebnisse rauszuholen.
00:17:17: also das sind zwei Beispiele für Maßnahmen, mit denen wir glaube ich die Forschung voranbringen können und weiter entwickeln können.
00:17:24: Die Frage war ja was machen Sie sowieso?
00:17:26: Ich denke dass wir jetzt nicht warten und Däumchen drehen bis zum zweiten Oktober sondern es gibt eine ganze Reihe von Projekten die einen sowieso Effekt haben wenn ich das so sagen darf Und die wir voran bringen, dazu gehört zum Beispiel ein abgestimmtes Karrierekonzept.
00:17:41: Wo wir glaube ich relativ... Sie kennen ja alle Diskussionen Ich bin Hannah und es ist so schwierig an der Uni Karrieren zu planen dass wir jetzt also gemeinsam einen Konzept entwickelt haben mit sechs differenzierten Karriere wegen, die sehr transparent sind.
00:17:55: Also jede Person, die dann zum Postdoc hier an die Uni kommt auch genau weiß in welche Richtung es gehen kann, welche Möglichkeiten es in der Universität gibt.
00:18:03: das würden wir sowieso machen und einführen und so ist es gibt ganz viele Bereiche.
00:18:08: Wir werden auch sicherlich Dinge, die wir Studierenden anbieten stärker aufeinander abstimmen.
00:18:15: Wir haben jetzt...
00:18:16: Das fernen mich die nächste Frage direkt,
00:18:17: genau.
00:18:17: Ja wir haben zum Beispiel im Rahmen und auch unsere internationalen Netzwerke, die wir zusammenfügen werden dann neue Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte Auch im Bereich gerade Entrepreneurship, Co-Creation dass wir studieren die Möglichkeit geben frühzeitig auch sich zu interessieren für Unternehmerschaft und Bereiche.
00:18:34: also das sind Dinge wo wir haben uns einfach so viel voneinander gelernt Und so viele Möglichkeiten die sich übrigen die man auch jetzt ohne diese zusätzlichen Mittel einführen kann natürlich im kleineren Rahmen und vielleicht nicht so schnell, aber die machen wir eben wie schon sagte sowieso.
00:18:52: Und das betrifft eben alle sogenannten Staatesgruppen, die soll die ganzen Universitäten bei den beiden sollen da auch was von haben und werden es auch spüren.
00:19:03: Also wir haben jetzt ein paar Beispiele gehört.
00:19:05: Das
00:19:05: eine war das breitere Lehrangebot, aber es gibt zum Beispiel auch eine ganz dezidige Maßnahme die wir Student Future Lab nehmen wo wir Studierenden bei entsprechenden Interesse eben anbieten auch in interdisziplinären Teams möglichst früh mit der Forschung zu beginnen unabhängig und natürlich die Möglichkeiten unserer Arbeitsgruppen und die Infrastruktur der Universitäten nutzend.
00:19:29: also dass ist etwa Auch eine Maßnahme, wo man die Kreativität der Studierenden eben fördern kann und wirklich nutzen kann zu ihrem eigenen Vorteil.
00:19:39: Ja dann nehmen wir Forschung natürlich auch Innovation in der Lehre.
00:19:42: Wir haben einen wesentlichen Aspekt in diesem Antrag Und das ist auch unfällt unter die Rubrik sowieso Das Thema künstliche Intelligenz in der Leere Wo wir uns also sehr intensiv darum bemühen wie können wir diese Prozesse als Tool sinnvoll in den Lehr- und Lernprozess einbauen?
00:20:01: Da sind wir auch aufgrund der Expertise, die wir in beiden Universitäten haben sicher zusammen mit ein oder zwei anderen Standorten in NRW führen und werden da sicher uns auch mit neuen innovativen Lehr- und Lernprogrammen beschäftigen.
00:20:15: Die studieren zu Gute kommen und das ist auch wie gesagt ganz unabhängig von dem was am zweiten Oktober passiert.
00:20:21: Was setzt den Fall?
00:20:22: Dass wir jetzt diese gute Nachricht bekommen?
00:20:26: Wie wird sich das auch jetzt auf die Region?
00:20:28: Wir haben ja das Beispiel gehabt, dass die Bürgermeister oder Oberbürgermeisters wahrscheinlich sehr interessiert sind.
00:20:33: Weil beide Städte, das weiß ich, sind sehr interessierter auch an Internationalisierungsstrategien beispielsweise versuchen auf die Wirtschaftsförderung internationaler besser zu vernetzen.
00:20:42: also was passiert jetzt in dem Fall für die Region?
00:20:46: und mittelbar, wie wirkt sich das aus?
00:20:48: Ja also entscheidend ist natürlich auch die Reputationen, die dadurch bestätigt wird.
00:20:56: Wir sind ja als Universitäten eigentlich, darf man durchaus sagen, schon jetzt in einem Exzellenzbereich wenn man sich Forschungsleistungen und andere Parameter anguckt und man hat aber trotzdem den Eindruck dass das Bochum und Dortmund oder das Ruhrgebiet halt nicht im gleichen in der Öffentlichkeit nicht im gleichen Zusammenhang oder dem gleichem Anzug genannt wird wie die Universitäten in Berlin, München und Heineberg.
00:21:18: Also wenn wir erfolgreich sind erwarten wir hier einen großen Schub der Anerkennung nicht nur für die Universität sondern auch für das Ruhrgebiet insgesamt für die Region.
00:21:27: Das ist euch glaube ich sehr wichtig.
00:21:28: nochmal zur Perspektive es geht ja natürlich auch um finanzielle Förderungen dass es etwa maximal achtundzwanzig Millionen pro Jahr Aber die Finanzlage ist gerade nicht so rosig, wird wahrscheinlich gekürzt werden.
00:21:42: Und das vor dem Hintergrund wenn wir unsere beiden Grundbudgets zusammenfahren sind es eine Milliarde über eine Milliade.
00:21:48: also damit können sie mit dem Geld können sich die ganzen Unis umbauen Sie können Pilotprojekte machen aber sie kriegen dann natürlich auch die Anerkennung die man aus unserer Sicht verdient hat Und das wird natürlich die ganze Region beflügelten.
00:22:04: Es ist ja so, dass die Universitäten auch schon wesentlich an den Wandel des Ruhrgebiets beigetragen haben.
00:22:08: aber da kann man dann sozusagen eine weitere Raketenstufe wenn ich es mal so sagen darf zünden und darauf setzen wir uns auch ein weil es auch glaube ich sehr wichtig für die Region ist.
00:22:19: Absolut!
00:22:20: Beide Universitäten haben ja schon zentral, wie eben schon gesagt zum Strukturband beigetragen.
00:22:25: Hier in Bochumark-Einundfünfzig-Sieben war ganz entscheidend dass die Universität damit gewirkt hat.
00:22:29: und wir stehen ja gerade in der Phase wo wir sehen das traditionelle Industrien, traditionelle Wirtschaftsbereiche leider wegbrechen und wir eben schnell was anderes aufbauen müssen um den Wohlstand und damit auch die Stabilität der Gesellschaft einigermaßen aufrecht zu erhalten.
00:22:45: Und gerade unsere Aktivitäten da in Sachen Entrepreneurschip werden dazu einen entscheidenden Beitrag leisten.
00:22:50: Hier im Buchen ist es Mark I und Vizisieben, in Dortmund ist das der Technologiepark oder Phoenix West wo wir gezeigt haben dass wir eben dazu beitragen können dass die wirtschaftliche Lage einigermaßen stabil bleibt oder dass uns erfolgreicher Wandel gelingt.
00:23:08: Jetzt haben wir hier den Wirtschaftsfaktor Wir haben den Reputationsfaktoren natürlich den Migrationsfaktor, dass wir Spitzenkräfte hier holen können.
00:23:19: Das haben wir auch schon in den Folgen gesehen mit Casa und Resolve was für ein Magneter sein kann wenn man tatsächlich solche Cluster jetzt in dem Fall hat die tatsächlich international wirklich so der Place to be sind.
00:23:32: das haben aber das wichtige Stichwort Demokratisierung ja im Konzept gehabt was ja noch mal einen ganz anderen Bereich geht.
00:23:38: sie haben es jetzt mehrfach angedeutet manchmal oder bisweilen in manchen Bundesländern sogar sehr prekäre Situationen, nämlich dass es auch nicht demokratische Kräfte gibt die eventuell Regierungsverantwortung übernehmen können.
00:23:53: Wiefern ist da so eine Initiative?
00:23:56: Auch ein ganz starkes Tool also nicht nur einer ein Signal sondern tatsächlich etwas was sich dann auch als wehrhaft gegen Übernahmen durch kratifreundliche Institution und so weiter darstellen
00:24:11: kann.
00:24:12: Ja, ich kann anfangen.
00:24:14: Also das ist natürlich die... Wir haben ja eines unserer Programme heißt Wohlstand und Werte und Wärter sind ganz wichtig.
00:24:20: Es hat zwei Aspekte.
00:24:22: Der erste Aspekt dass wir glauben, wir sind hier an den Universitäten und bieten die Bürgerinnen und Bürger der Zukunft sozusagen aus Reiches.
00:24:33: heutzutage glaube ich nicht, dass man sozusagen in seiner Disziplin seine Fach natürlich viel gelernt hat.
00:24:38: Sondern man muss ja auch dann um dieses aktive Bürgerturm zu leben für die Region ja auch wahrscheinlich gewappnet sein mit diesen Dingen umzugehen.
00:24:44: das heißt wir werden da eine Reihe von Aktivitäten anbieten, um Diskussionsformen zu haben.
00:24:52: Wie gehen wir mit bestimmten Herausforderungen um?
00:24:53: Wie diskutieren wir kontroverse Themen?
00:24:56: wie erklären wir Wissenschaft?
00:24:59: ja das ein wichtiges Thema.
00:25:01: und in zweiter Aspekt vielleicht kannst du dazu sagen ist natürlich dass wir auch einen einen Aspekt haben.
00:25:05: Das ist auch für uns Co-Creation und Transfer Dass wir uns auch natürlich mit den Elementen dieser Quintuple Helix in sogenannten Regional Development Labs beschäftigen wollen auch Gesellschaft und Union näher aneinander anbringen?
00:25:20: Ein weiterer Aspekt dabei ist natürlich Wissenschaftskommunikation.
00:25:25: Wir erleben ja, dass es eben Kräfte gibt in den USA.
00:25:29: die Wirkung von Impfungen wird in Frage gestellt oder sogar irre Dinge behauptet was man tun müsste um sich zu schützen.
00:25:37: wir erleben das beim Klimawandel dass bestimmte Einflüsse von CO-Baschensweise einfach negiert werden.
00:25:46: Und deshalb wollen wir beispielsweise auch ein Werkzeug aufbauen, wo wir mit KI Werkzeugen den Informationsbedarf der Gesellschaft abfragen und dann eben entweder in unseren beiden Universitäten oder Partnerinstitutionen, beispielsweise die Universität Duisburg-Essen oder die Umliegen.
00:26:07: Denn Max Blank, Leibniz Fraunhofer Institut und so weiter nachschauen ist da entsprechend das Wissen dar, sodass wir diesen Informationsbedarf aufgreifen können und eben solide Informationen bereitstellen können, die einerseits gesicherte Ergebnisse darstellt aber andererseits auch noch Risiken oder Unsicherheiten bei diesen Ergebnissen klar und transparent schildert, damit sich hier wirklich über die Jahre noch mehr Vertrauen in die Universitäten aufbaut.
00:26:34: Und wir eben wichtige Informationen liefern können und damit hoffentlich auch zur Stabilisierung der Demokratie
00:26:38: beitragen.".
00:26:39: Und neben den Inhalten ist das auch ein sehr gutes Beispiel, um wirklich zu beweisen, dass dieses Konsortium, dieses Zusammengehen auf einen echten Mehrwert bildet.
00:26:47: Nicht eins plus eins ist zwei sondern drei weil in Dortmund gibt es glaube ich die einzige Journalistenausbildung an einer Universität und wir haben das größte medenwissenschaftliche Institut in Deutschland.
00:26:58: Wenn man diese Kompetenz von beiden Seiten in Forschung und Lehres zusammenbaut dann hat man Leuchtturm gebaut wenn man's wirklich zusammendenkt und das passt eben sehr gut zu diesem Programm
00:27:07: Zumal ja der Journalismus in Dortmund eben auch sehr auf Wissenschaftsjournalismus auch noch mal fokussiert ist, was ganz wichtig ist als Zusatzqualifikation hier sonst so gar nicht.
00:27:17: Und unsere Medien mit den Schafen haben diese große Schwerte auf virtuelle Welten, Virtualität und diese beiden Bereiche zusammenzubringen und die haben sich jetzt echt gefunden.
00:27:25: dann generiert man echt etwas wo man nicht sagt es addiert sich einfach sondern das ist wirklich exponentiell was da passiert.
00:27:33: Gibt's denn da Ideen wie diese Informationen?
00:27:35: Sie hätten gesagt sie werden quasi abgerufen und werden auch zur Verfügung gestellt, wie das Stichwort Wissenschaftskommunikation auch in die Öffentlichkeit gebracht wird.
00:27:44: Gibt es da auch schon Pläne?
00:27:47: Ja, gibt natürlich diesen Bereich Citizen Science, sondern das machen wir an beiden Orten.
00:27:50: Wir haben hier im Borum dieses Haus des Wissens, das entsteht gegenüber dem Rathaus.
00:27:56: Dort werden natürlich auch solche in der Öffentlichkeit solche Themen stattfinden sogenannte City Labs.
00:28:03: Parallel gibt's das in Dortmund dass man eben dieses Thema nicht nur in wissenschaftlichen Zeitschriften, sondern auch populärwissenschaftlich.
00:28:10: Im Dialog Co-Creation heißt ja auch das man nicht nur etwas erzählt, sondern mal hört was sind die Bedürfnisse, dass man solche Orte schafft in den Innenstädten sowohl in Dortmund als auch in Bochum um diesen Dialog auch in einen adäquaten Rahmen zu bringen.
00:28:27: Ja auch in Dortmond hat sich ja die TU dazu entschlossen noch stärker in die Innenstadt zu gehen direkt am alten Markt wo früher das Rathaus stand.
00:28:34: in der Tat Da ist jetzt das Hansa-Karé und wird sicherweise sogar so sein, dass wir vermutlich am zweiten Oktober als am Tag an die Entscheidung kommt auch dieses Gebäude schon mal weitgehend aufmachen können.
00:28:48: Und da ist eben auch der Plan neben studentischen Arbeitsplätzen Vorträge für die Öffentlichkeit anzubieten Ausstellungen an zu bieten über neue Themen umgang mit KI beispielsweise richtiger Umgang mit AI damit wir das eben in die Gesellschaft bringen.
00:29:03: und daneben wo es eben die Journalisten In Dortmund gibt die hatten ja schon seit vielen Jahren erfolgreiche Formate wie zum Beispiel den Mediendoktor, wo man sich verlässliche Informationen in allen möglichen Bereichen abholen kann und die auch intensiv genutzt werden.
00:29:18: Aber das kann man sicher noch ausbauen wenn man eben wieder das Potenzial der beiden Einrichtungen nutzt.
00:29:23: Okay, da sind
00:29:25: wir extrem...
00:29:28: Und Duisburg Essen kommt ja dann auch wieder hinzu.
00:29:31: Auch als Partner haben wir sozusagen weitere Säule.
00:29:34: Ja klar!
00:29:34: Wir haben hier ganz klar gesagt die Zusammenarbeit mit Duisburger Essen geht weiter in der Universitätsallianz Ruhr, die ja auch über dauerhaft finanziert wird durch eine großzügige Unterstützung des Landes.
00:29:45: Das war noch nicht auch noch ne Frage?
00:29:46: Ja das geht einfach weiter dass das die langfristigen großen Projekte.
00:29:49: aber wir haben gesagt wir brauchen ein weiteres Instrument eben dieses um neue Dinge zu probieren, experimentieren.
00:29:55: So evaluieren und wenn die erfolgreich sind dann werden wir natürlich auch gleich in der Universitätsallianz drüber unterhalten können wir das vielleicht in der ganzen Breite ausrollen was wir bisher auch schon gemacht haben.
00:30:05: und übrigens ist es eigentlich auch keine Neuheit dass jetzt nur zwei von den drei hier zusammenarbeiten.
00:30:11: da haben wir ganz klar absprachen dass wir manchmal zur Drittdinge machen manchmal zu zweit gibt auch Bereiche, die die Einer von uns mit Duisburg Essen macht.
00:30:19: Also insofern ist dieses Labor einfach ein Zusätzliches Instrument das jetzt in der Phase erstmal aus antragstechnischen Gründen von uns betrieben wird aber natürlich auch immer mit einer offenen Tür in die gesamte Allianz.
00:30:32: Sie hatten angedeutet dass sie beim Proben zur Begehung Fragen hatten, die gar nicht gestellt wurden.
00:30:39: also es gab sogar mehr Fragen als die sie vorbereitet haben dann letztendlich von den Gutachterinnen und Gutachtern gestellt worden.
00:30:46: Welche Frage wurde heute nicht gestellt?
00:30:48: Sie sagen, die hätten sie sich gegenseitig doch gerne noch beantwortet.
00:30:53: Was haben wir noch übersehen?
00:30:54: oder was wäre jetzt noch spannend?
00:30:57: Eine Frage, die nicht kann man mehr in Rente gehen.
00:30:59: Da hat er uns auch vorbereitet.
00:31:01: Jetzt ist ja auch noch Kreativität gebraucht.
00:31:02: Ich
00:31:03: habe es so verstanden dass Advanced School, dann auch nach der Rente noch weiter.
00:31:09: Das haben wir natürlich
00:31:13: auch.
00:31:14: Aber ganz grundsätzlich ist es so dass die Projekte aufgesetzt sind und das war übrigens auch eine Frage die kamen und die wir gut beantworten können Wie gehen Sie denn mit Konflikten um?
00:31:23: Da konnten wir sagen, seit zwanzig Jahren arbeiten wir hier zusammen mit unterschiedlichen Rektoraten.
00:31:30: Und trotzdem ist diese Allianz immer weitergegangen.
00:31:33: Das war ein wichtiges Argument, dass wir eben die Stärke einer Allianze hatten, die es seit quasi fast zwanziger Jahre gibt.
00:31:42: Also in der Tat wurde die Frage uns gestellt und mich hat sie ehrlich gesagt zunächst mal so ein bisschen... Ich habe sie gar nicht so relevant empfunden, gerade wegen dem was Martin Paul eben gesagt hat.
00:31:53: Es waren Beginn des Prozesses als wir damit angefangen haben schon so dass unsere Universitäten ein bisschen zögerlich waren.
00:31:59: aber dann hat so eine Dynamik eingesetzt und das hat dann eben wirklich culminiert in der Begehung wo die beiden egal, wir sind ja auch gar nicht mit Namen schildern Dortmund oder Buchmann getreten.
00:32:11: Sondern da stand einfach nur Ruhr Innovation Lab drauf und man hatte wirklich so ein Gemeinsamkeitsgefühl und wirklich auch den Eindruck, die stehen alle dahinter was wir vorhaben und unterstützen das Egal, was die zwei Spinner an der Spitze sich ausdenken.
00:32:27: Ohne die Drucken geht es ja nicht!
00:32:29: Die uns unterstützen, die auch Ideen generieren und ich glaube da sind wir auf einen guten Weg und überlegen jetzt schon, was können denn wir bis zum zweiten Oktober noch machen?
00:32:38: Und umsetzen damit man wirklich nach außen vermittelt.
00:32:41: Sie meinen uns echt ernst.
00:32:43: Okay also wir sehen sie haben den Schreibtisch noch nicht aufgeräumt alle Unterlagen zur Begehung und zur Initiative weggepackt, gesagt die Arbeit ist getan.
00:32:52: Sondern jetzt gibt es
00:32:52: tatsächlich... Nein nein das geht nicht.
00:32:54: Und vor allem wie gesagt wie ich schon sagte wir werden auch nochmal jetzt zwischen jetzt im Oktober noch mal eine große Veranstaltung machen auch in der Region zum Thema IT-Sicherheit künstliche Intelligenz wo wir auch breit einladen werden oder mit diesem Label Ro Innovation Lab weiter auftreten werden.
00:33:12: Auch das übrigens immer in guter Abstimmung mit den Kollegen von Universität Duisburg Essen.
00:33:17: Okay, sehr spannend.
00:33:19: Abschlussfrage – was behalten Sie in Erinnerung wenn sie später gefragt werden wie war das damals bei dieser Begehung?
00:33:27: Was ist die Geschichte, die Sie vielleicht dann erzählen?
00:33:34: Also erstens mal ein tolles Gefühl dass die universitäre Gemeinschaft wirklich als Einheit aufgetreten von Rektoren zu der Professorin, zu den Studierenden bis hin zu den Leuten aus der Technik die hier wirklich Großartiges geleistet haben.
00:33:54: Bis hin zum Hausmeistern.
00:33:56: man hat das wirklich als Einheit empfunden und das müssen wir glaube ich auch bewahren weil das ist ganz wichtig nicht?
00:34:03: Ich habe früher schon immer gesagt die Wichtigste Person an der Uni sind eigentlich die Pförtner.
00:34:10: denn siehst du also erstes Das hat mich extrem bewegt, dass diese... Jetzt wollen wir alle gemeinsam das erreichen.
00:34:21: Das war für mich etwas, was ich auf alle Fälle mitnehmen werde in die Zukunft.
00:34:26: Und ich würde eigentlich nur noch die Dynamik, weil man hat irgendwie die letzten Jahre und jetzt besonders eine unglaubliche Beschleunigung an beiden Einrichtungen zumindest an meiner gemerkt.
00:34:37: ja also die Leute haben wirklich erkannt wie groß der Mehrwert ist Und was man vor drei oder vier Jahren uns vielleicht noch abgesprochen hätte, das gibt ja nie hin.
00:34:46: Das läuft jetzt auf einmal und die Leute kommen proaktiv auf einen Zoo und wir wollen das jetzt zusammen machen.
00:34:51: und das finde ich also diese Kombination von Wir Machen's Zusammen und mit der unglaublichen Dynamik kann man glaube ich irgendwann seinen Enkeln erzählen
00:35:01: Ja, aber auch mich hat ein Professor angesprochen der Rohruniversität und mittlerweile nach der Begutachtung hat mir gesagt egal wie es wird die Tatsache dass ich in den letzten Monaten intensiv Kontakte suchen konnte mit Dortmund oder Kollegen die ich nicht kannte haben meine eigene Forschung um zehn Jahre weitergebracht.
00:35:17: Und natürlich war sonst natürlich unbedingt auch noch eine Erinnerung das musst du gleich nochmal sagen ist natürlich das Einhauen.
00:35:23: Das war mein Abschlussfotsch hatte was tatsächlich?
00:35:29: Wir wollten das Ganze irgendwie so darstellen, dass wir Ideen generieren auf die andere.
00:35:36: Vielleicht hoffentlich nicht kommen und ich glaube es geht auch auf Eva Bross zurück wenn ich mich richtig erinnere die einfach... Neu Hochdeutsch heißt das ja Out of the Box Ideas und die dafür einfach ein Symbolbild generieren wollte.
00:35:51: Und dann kam sie mit diesem Einhorn um die Ecke, dass eben so groß war, dass es in irgendwelche Schubladen nicht reingepasst hat.
00:36:00: Wir hatten glaube ich am Anfang durchaus auch kritische Rückmeldungen aber während der Begehung kam das eigentlich wirklich gut an und da soll er jetzt sozusagen auch das Maskrotchen des Ruhe Innovation Labs werden Egal ob wir jetzt am zweiten Oktober erfolgreich sind oder nicht.
00:36:18: Das hat sich wirklich als Maskossin entwickelt, das war einfach eine Idee.
00:36:20: Es hatte auch einen didaktischen Grund weil es kam genau in der Mitte des Vortrags und wir haben gedacht auch aus eigener Erfahrung wenn so Gutachtende kommen die gerade aus Australien eingeflogen sind ja wahrscheinlich müde dass man dann vielleicht noch mal ein visuellen Reiz setzt und das ist auch gelungen glaube
00:36:34: ich.
00:36:34: Ja und ich meine da war er bei der Begehung mit Helium gefüllt sodass es schön schwebt Die Qualität des Einhorns spiegelt das wieder, was wir künftig abliefern wollen.
00:36:45: Weil ich habe mir so einen Teil geklaut und mit nach Hause genommen und man kennt das ja von Helium durch Balance.
00:36:49: Typischerweise machen die nach ein zwei Tagen schlappen und sinken auf dem Boden.
00:36:53: Meines schwebt auch noch nach zwei Wochen unter der Decke und zeigt darauf... Und das, oder weißt du darauf hin?
00:37:01: Das was wir hier machen ist echt nachherlich.
00:37:03: Ich glaube das sind gute Zeichen ne?
00:37:06: Absolut!
00:37:06: Auf jeden
00:37:07: Fall so entstehen Symbole und wir haben gehört es gibt ein neues Symbol für die Exzellenzinitiative Die Gemeinsamen der TU Darmut wo in die Bochum das Einhorn, aber ganz viele andere Punkte auch.
00:37:19: Wir sind extrem gespannt wie es jetzt weitergeht natürlich und wir freuen uns sehr dann uns im Herbst wiederzusehen.
00:37:27: zu der Folge, die dann das Ganze abschliesst.
00:37:30: Vielen vielen Dank Herr Bayer, vielen danke Herr Paul dass Sie hier waren.
00:37:33: Gerne!
00:37:33: Der Name für das Einhorn steht auch schon.
00:37:35: Den hat der Bochumer Kollege generiert Ruhr Innovation Lab Unicorn kurz RILU.
00:37:41: RILUN?
00:37:42: Also jetzt hast du es verraten, wir müssen noch patentieren lassen.
00:37:45: Okay.
00:37:46: Mal gucken wir doch!
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